Mirror Mirror on the wall – M²OtheW(09/2017 – 08/2019)

1. Transnationales Treffen in Serres' (Griechenland)

Zum ersten Treffen mit den Partnerländern reiste Pippi gemeinsam mit Frau Kühn, Frau Graf und Herr Motzek im Oktober 2017 für 5 Tage nach Griechenland. Ihr Ziel war die Partnerschule in Serres und sie brachten viele tolle Eindrücke mit.

2. Transnationales Treffen in Jääli (Finnland)

 

Das zweite Treffen führte uns im März nach Finnland. Eine Woche voller toller Erlebnisse, imposanter Eindrücke und purer Winterlandschaft. Ein unvergessliches Erlebnis bei sehr netten Gastgebern.

 

3. Transnationales Treffen in Schkopau (Deutschland)

Zum 3. Treffen begrüßten wir insgesamt 7 Lehrer unserer Partnerschulen in Schkopau. 

Nach einem tollen Begrüßungsabend zeigten wir unsere Schule. Am nächsten Tag begrüßten die Schüler unsere Gäste mit einem tollen Programm.

Auch die weiteren Tage waren voller Höhepunkte ( Besuch der Städte Halle, Leipzig und Berlin; Weinverkostung in Freyburg  Hospitationen im Unterricht, gemeinsame Seminare zu unterschiedlichen Themen).

Ein großer Dank an alle Lehrer und Mitarbeiter der Schule für ihren Einsatz in dieser Woche, an die fleißigen Eltern für die tatkräftige Unterstützung. Unsere Gäste fühlten sich sehr wohl.

Hauptinhalt unserer internationalen Projektarbeit waren die Themen Inklusion, aktive Staatsbürgerschaft sowie Projektorganisation und Intensivierung der Beziehungsebene durch unmittelbare Teamarbeit. Unser Kernteam bestand aus 11 Fach- und Förderlehrkräften der Partnerländer, darunter waren auch 3 Schulleiter, welches phasenweise durch weitere Lehrkräfte unterschiedlicher Schulformen sowie externe Experten verstärkt wurde. Hierzu gehörten, entsprechend der Zielgruppen unseres Antrages, u.a. Therapeuten, Vertreter von Projektschulen, des Ausbildungsseminars der Förderschulen, der Elternschaft sowie der Bürgermeister, Schulsozialarbeiterin und die schulfachliche Referentin.

Während des Treffens fand ein Seminar zum „Teamteachings“ statt. Unter dem Titel „Gemeinsam statt einsam – Chancen von Teamteaching im inklusiven Unterricht“ erhielten die projektteilnehmenden Lehrkräfte (7), das Kollegium der GS Astrid-Lindgren (12), die Studienreferendare im Fachbereich Lern- sowie Sprachbehindertenpädagogik (6) und eine Lehrkraft aus der Förderschule für Hörgeschädigte, die Möglichkeit, sich bezüglich ihrer Erfahrungen, der Chancen, jedoch auch Barrieren von unterrichtenden Teams auszutauschen.  Am Seminarvormittag nahmen insgesamt 16 Teilnehmende an Unterrichtshospitationen teil. Innerhalb dieser Teamteaching-Stunden evaluierten die Hospitierenden unter gezielten Kriterien und äußerten  konstruktives Feedback. Fachkundig standen uns Experten aus der Förderschule sowie aus der außerschulischen Lerntherapie zur Seite, welche ebenfalls sehr wertvolle Beiträge lieferten. Ein Großteil der Teilnehmenden möchte die Methode des Teamteachings nun im inklusiven Setting ihrer länderspezifischen Schule ausprobieren und evaluieren. Am Mittwoch konnten wir von den langjährigen Erfahrungen eines externen Kooperationspartners profitieren. Im Rahmen einer Exkursion an die ERINA-Projektschulen (Carl-von-Linné-Grundschule und Förderschule Lindenhof mit Schwerpunkt GB in Leipzig) nahmen wir am inklusiven Unterricht teil und reflektierten gemeinsam die jeweiligen Rahmenbedingungen und Lösungsansätze.

Im Bereich der Projektorganisation standen neben allgemeinen Fragen hauptsächlich Themen wie Storybook und Handbook auf der Agenda. Es wurden, nach einem Austausch über Probleme, Lösungsansätze gefunden, Schülerideen vorgestellt und in Gruppenarbeit Schwerpunkte für einen Leitfaden zur zeitlichen Planung und Umsetzung erstellt.

Schülerzeichnungen unserer Partnerländer wurden für eine Wanderausstellung im künstlerischen Bereich übergeben.

Hinsichtlich der aktiven Staatsbürgerschaft konnten wir konkrete Begegnungen und Austauschmöglichkeiten für unsere Schüler sowie die Elternvertreter mit den Vertretern der Partnerländer schaffen. Die Schüler erhielten die Möglichkeit, über ihre Klassensprecher Fragen an die Gäste zu stellen. Darüber hinaus nahmen sich die Gäste viel Zeit bei den Begegnungen in der Schule, was bei den Schülern einen nachhaltig positiven Eindruck hinterließ und die Motivation für das Projekt intensivierte. Unsere Elternvertreter nutzen die Möglichkeit während des Willkommensabends zum kommunikativen und kulturellen Austausch. Auch über die Woche begleitend unterstützen viele Eltern uns als Gastgeber und nutzten die Begegnungen, fungierten als Übersetzer oder als aktiver Staatsbürger. Ein direkter Briefaustausch durch die persönliche Übergabe zwischen den internationalen Gästen und unseren Schülern fand statt, um die gegenseitige Wertschätzung und Kooperation für die Kinder nachvollziehbar zu gestalten. Der mitreisende Felix-Koffer brachte viele neue griechische und finnische Wörter sowie Landestypisches mit. Ebenso wurden die Schüler, welche am nächsten Schüleraustausch in Zypern teilnehmen, direkt durch den zypriotischen Schulleiter eingeladen. Während einer Schülerversammlung erhielten die Teilnehmer, welche über das schulinterne Auswahlverfahren ausgewählt wurden, unverhofft ihre Zusage durch Mr. Shiambis.

Zum Abschluss des Treffens modifizierten wir die ursprünglich geplante Podiumsdiskussion mit den Europapolitikern aus LSA, da diese aufgrund von Sitzungen absagten. Um den Punkt der demokratischen Erziehung zu stärken, reisten wir nach Berlin. Zum einen setzten wir uns so direkt mit dem parlamentarischen Aufbau in Deutschland auseinander und besuchten die Wirkungsstätten. Des Weiteren diente es dem historischen Umgang mit dem Spannungsfeld einer geteilten Stadt im Vergleich Berlin-Nicosia sowie den entsprechenden Erfahrungen als Basis der Demokratiebildung. Als ungeplanten Nebeneffekt konnten wir noch die Auseinandersetzungen mit dem Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten Erdogan nutzen.

4. Transnationales Treffen in Nicosia (Zypern)

 

Das vierte Treffen führte uns im Februar 2019 nach Zypern. Erneut eine Woche voller toller Erlebnisse, imposanter Eindrücke und großer Gastfreundschaft. 

5. Transnationales Treffen in Schkopau (Deutschland)

 

Impressionen